Coaching Berlin Report

von den Big Five zu den Erfolgsrezepten zum Glück

24.04.11 (Coaching, Training & Co.)

Ohne an dieser Stelle auf die Theorie des Fünf-Faktoren-Modells (FFM), d.h. der so genannten Big Five einzugehen, spielen sie bei der Bewertung von Erfolgspotenzialen – ob in Recruitmentverfahren oder im Selbstmanagement – eine durchaus gewichtige Rolle.

Es sind die folgenden 5 Persönlichkeitsmerkmale, die ausgehend der Forschung von Paul T. Costa und Robert R. McCrae und all ihren Erweiterungen mit Erfolg bzw. dem“ erfolgreich sein“ korreliert sind:

  1. niedriger Neurotizismus
    in einfacher Übersetzung: geringe Auspägung zur Nervosität (innere Erregung im neg. Sinne) in erregenden Momenten
  2. hohe Extraversion
    in einfacher Übersetzung: Lustgewinn an sozialem Austausch und sozialer Interaktion
  3. Offenheit für Erfahrungen
  4. Soziale Verträglichkeit
  5. Gewissenhaftigkeit.

Darüber hinaus nimmt das Konstrukt „Biss“ (6) eine zunehmende Bedeutung in der Prognose von Erfolgspotenzialen ein, wie die neueren Forschungsergebnisse der (vor allem der amerikanischen) Persönlichkeitspsychologie zeigen.

big five - Persönlichkeitstypen

Nun handelt es sich (bei diesen) Persönlichkeitsausprägungen im Sinne der Theorie um zeitstabile Muster, die im idealtypischen Falle bei gegebenen Umweltvariablen eine hohe Aussicht auf Erfolg bei der Lebensgestaltung darstellen.

Doch was ist nun bei den Menschen, bei denen diese Persönlichkeitsmerkmale nur schwach ausgeprägt bzw. als schwach bewertet sind?
Können diese Menschen nicht erfolgreich sein?

Doch, und zwar weil Eigenschaften (Persönlichkeitsausprägungen sind grundsätzlich sozial-konstruierte Zuschreibungen) immer nur in Sozialbeziehungen Bestätigung finden und einige Persönlichkeitsausprägungen niemals für sich alleine hinreichend sein können, um die Komplexität des Lebens zu bestimmen.

Somit gibt es neben den durchaus „wichtigen“ sechs o.g. Persönlichkeitsmerkmalen viele weitere Eigenschaften und Eigenschaftskombinationen, die schwächere Ausprägungen kompensieren können. Es gilt jedoch, aktiv auf die Ausgestaltung seines Glücks bzw. seiner Persönlichkeit (lernend) Einfluss zu nehmen.

So wie bei Emma Jedermensch, die an einem Punkt in ihrem Leben angekommen war, an dem ihr jede Hoffnung auf Veränderung abhanden gekommen ist, gilt es sich vor Augen zu führen, dass die Vergangenheit zwar unwiderruflich abgeschlossen, jedoch die Zukunft völlig unbestimmt ist. Somit gibt es zu jedem Zeitpunkt des Lebens die Möglichkeiten, das Leben und somit die Chancen auf Glück und Erfolg zu verändern:

Erstens, weil wir Menschen unser gesamtes Leben hinweg zu Lernen fähig sind.

Zweitens, weil sich soziale Beziehungen (aufgrund ihrer Komplexität) immer wieder verändern.

Drittens, weil wir nie die abschließende Wahrheit über uns und andere kennen und somit immer wieder überrascht werden können.

 

Emma Jedermensch – Erfolgsrezepte im Coaching

10 Rezepte zum Erfolgreich werden

 Mit besten Grüßen
Stefan Missal

 

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