Coaching Berlin Report

Die wichtigsten Instrumente zur High Performance: Zettel, Stift & Tatendrang

28.12.10 (Coaching, Training & Co.)

Heute möchte ich ein kleines Geheimnis verraten. Nachdem in diesem Jahr in den Coachingprozessen häufig die Frage nach der persönlichen Entwicklung und folglich nach anwendbaren Kreativtechniken im Fokus stand, kann ich eine ganz zentrale Aussage festgehalten: „Erfolgreiche Methoden sind einfach – und zwar darin, dass sie unkompliziert im alltäglichen Leben eingesetzt und vor allem umgesetzt werden können.“.

Häufig kommt natürlich auch die Frage, welche meine wichtigsten Ansätze sind, um immer wieder neue Ideen und Lösungsansätze für bestehende Fragestellungen zu entwickeln. Obwohl ich schon so manche Kreativtechnik ausprobiert habe, ist meine Antwort jedes Mal wenig spektakulär. Meine wichtigsten Instrumente sind Zettel, Stift und Tatendrang.

Da wohl die meisten Ideen in den Kopf kommen, wenn man nicht angestrengt an sie denkt, gibt es nichts Wichtigeres, als die Möglichkeit zu haben, die Gedankenblitze aufzuschreiben, bevor sie wieder im Nirwana verloren sind – immer und überall. Denn wer kennt nicht die Situation, dass man einen richtig guten Gedanken hatte, der im nächsten Augenblick schon wieder verschwunden ist und an den man sich mit bestem Willen dann nicht wieder erinnern kann.

So empfehle ich grundsätzlich auf die Frage nach den besten Kreativtechniken, immer einen Zettel und einen Stift bei sich zu tragen. Aber die dritte Ingredienz ist der Tatendrang – und zwar sowohl den Zettel und Stift zu benutzen als auch die notierten Ideen umzusetzen.

Gerade bei der Umsetzung von intuitiven Ideen gilt es, sich nicht lange mit Vorüberlegungen abzuplagen, sondern diese eher fix in Angriff zu nehmen. Die Feinarbeiten folgen dann den Erkenntnissen, die man in der beginnenden Umsetzung entwickelt. Vor allem können so auch unbrauchbare Ideen schnell und unkompliziert abgebrochen werden, ohne große Verluste an Zeit und Ressourcen zu riskieren.

Geht es um Inspiration, so spreche ich mich sowieso eher zu Beginn für Masse aus, da die Klasse eh erst im Prozess entsteht, wenn man das Gefühl in der erfahrenen Umsetzung aufbaut, etwas „Erfolgreiches“ zu entwickeln. Ohne Zweifel gilt es, sich ab diesem Augenblick auf ein planvolles Vorgehen zu stützen.

Ich trage grundsätzlich in meiner Geldbörse einen kleinen Stift und ein paar Notizzettel. Kommt dann ein Gedankenblitz, so schreibe ich diesen grundsätzlich in Stichpunkten auf und sortiere ihn am nächsten Tag im Büro auf einer Wandtafel dem entsprechenden Thema zu und lege gleich eine Zeit fest, wann ich mich der Idee wieder widmen werde. So entsteht bei manchen Themen eine richtige Vorfreude auf die Umsetzung.

Zwei weitere inspirierende Kontexte sind bei mir das Autofahren und der Saunabesuch. In beiden Gelegenheiten werden Sie für intuitive Gedankenblitze aufgeschmissen sein, wenn Sie nicht im Vorfeld dafür Sorge getragen haben, einen Zettel und einen Stift griffbereit vor Ort zu haben. Schon viele Ideen hatte ich auf der Fahrt von und zu Veranstaltungen oder im Ruheraum einer Sauna. Aus diesen Gründen kann ich nicht verstehen, wieso es Kollegen gibt, die sich den ganzen Tag in angestrengter Haltung vorm Computer aufhalten und krampfhaft auf die zündende Idee bangen.

Also entspannen Sie sich und lassen die Ideen frei fließen, aber schreiben Sie sie auf und gehen Sie sie voller Tatendrang an…

Kreativtechnicken einfach eingesetzt.

Mit besten Grüßen
Stefan Missal

 

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