Coaching Berlin Report

Die Reflexion: Der wichtigste Bestandteil des pädagogischen Verstehens und Handels

10.02.08 (Coaching, Training & Co., Management)

Die Reflexion: Der wichtigste Bestandteil des pädagogischen Verstehens und Handels
Führungsblindheit. Im Dunkeln sehen lernen.

Als Führungskraft steht man häufig einer Situation gegenüber, in der man nicht die Zeit hat, alle Funktionen seines (pädagogischen) Verstehens vor der eigentlichen Handlung grundlegend zu durchdenken und zu reflektieren.

Führungssituationen, die meist durch ein schnelles Handlungsaufkommen geprägt sind, bedingen häufig ein verinnerlichtes Verhaltensmuster, welches die Führungskraft in diesem Zusammenhang bewusst oder unbewusst für das Richtige hält.

Menschen fällt es je nach Ausgang einer Situation leichter oder schwerer über ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Führungskräfte sollten allerdings bei jedem Ausgang ihr Handeln reflektieren, da sie als Steuerungsinstanz in einem Unternehmen die verantwortungsvolle Rolle tragen, stets am Maximum der Erkenntnis ihre Mitarbeiter zu führen.

In der Reflexion muss sich die Führungskraft selbst skeptisch gegenüberstellen und sich fragen, warum sie so gehandelt hat, wie sie gehandelt hat:

  • Ist sie als Führungskraft wirklich unerschütterlich oder lässt sie sich von (gesellschaftlichen / soziokulturellen) Normen leiten?
  • Ist sie wirklich in der Führungssituation um Wachstum bestrebt oder will sie sich nur selbst bestätigen?
  • Sind ihre Führungsmethoden wirklich adäquat oder beruhen sie auf einer trügerischen Fehleinschätzung ihrer Qualität?

Wenn die Reflexion als stetiger Prozess kritisch durchgeführt wird, entsteht als Resultat die Verfeinerung der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die Selbst- und Fremdwahrnehmung sind die Grundvoraussetzungen, um die Eigenschaften und Fähigkeiten als Führungskraft im stetigen Lern- und Umsetzungsprozess zu verbessern.

Ziel für eine Führungskraft sollte es sein, in neu auftretenden Situationen bewusst zwischen mehreren Verhaltensoptionen „wählen“ zu können und ihr pädagogisches Handeln sowohl an den Variablen der Mitarbeiter als auch an den Variablen der Situation auszurichten.

Reflexion als Feedbackschleife

(Missal, 2000)

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