Coaching Berlin Report

Entspannungstechniken zur Stressbewältigung

18.03.08 (Coaching, Training & Co., Gesundheitsmanagement & Gesundheitsförderung)

Strategien zur Stressbewältigung können immer den folgenden 5 Bereichen zugeordnet werden:

  1. Atmung
  2. Bewegung
  3. Entspannung
  4. Ernährung
  5. Selbsthilfe.

Stress ist eine Bewertung, dass zwischen Anforderung und Ressource ein Missverhältnis existiert. 

Dieses Missverhältnis kann durch eine Vielzahl unvorhergesehener, unreflektierter, unbekannter und vor allem unkontrollierbarer Stressfaktoren ausgelöst werden, z.B.:

  •  Zeitmangel
  • Termindruck
  • Lärm
  • Geldmangel, Schulden
  • fehlende Gestaltungsmöglichkeiten
  • große Verantwortung
  • ständige Konzentration auf die Arbeit (Fließband)
  • Angst, nicht zu genügen
  • Mobbing am Arbeitsplatz
  • soziale Isolation, Verachtung und Vernachlässigung
  • Schlafentzug
  • Reizüberflutung
  • Krankheiten und Schmerzen, eigene und die von Angehörigen
  • schwerwiegende Ereignisse (bspw. Wohnungseinbruch, Operation, Prüfung)
  • auch: (unausgleichbare) Unterforderung, Langeweile und Lethargie.

Angemessene Bewegung ist für den Ausgleich von Stress enorm wichtig!

Gründe liegen im:

  • Abbau des Stresshormons Adrenalin
  • Anregung von Herz und Kreislauf
  • Durchblutung des ganzen Körpers
  • Verspannungslösung und
  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung des Gehirns.

Ebenso wichtig ist es auch, die Aufmerksamkeit auf die Atmung zu legen. Denn, wer gestresst ist, atmet meist oberflächlich und zu schnell:

  • Erhöhung des Pulsschlags und des Blutdrucks
  • Entspannung durch gezielte Atemübungen
  • Stressbewältigung durch eine bewusst ruhige Atmung.

Entspannungsübungen spielen eine der wichtigen Rollen im Stressbewältigungsprozess.

Wichtig ist, dass

  • jeder seinen eigenen Weg zur Entspannung findet
  • sich nicht durch Leistungsmotive leiten lässt
  • kurze tägliche Übungen, anstatt langer einmaliger Übungen
  • Meditation, autogenes Training, progressive Muskelrelaxation .

Auch eine gesunde Ernährung spielt in der Stressverarbeitung eine wichtige Rolle:

  • morgens genügend Zeit für das Frühstück einplanen
  • sparsam mit Stimulantien wie Kaffee, schwarzer Tee, Nikotin und Alkohol, besonders in stressreichen Tagen!
  • Mahlzeiten (und Zwischenmahlzeiten!) in Ruhe einnehmen, ohne zu Lesen oder fernzusehen
  • vitaminreiche Kost statt Fast Food
  • Nahrungsmittel, die durch ihre Inhaltsstoffe Stress abbauen helfen (z.B. Vollkornprodukte, Haferflocken und Bananen)
  • Entspannung nach einem anstrengenden Tag mit einer Tasse Kräutertee
  • Vermeiden von Heißhungerattacken und Süßigkeiten als Mittel der Belohnung.

Selbsthilfe: Hilfe zur Selbsthilfe.

Bei allen Punkten sollte darauf geachtet werden, dass die Betroffenen die erlernten Übungen später auch im Alltag integrieren können. In diesem Sinne können alle Techniken als eine Anleitung zur Selbsthilfe verstanden werden.

Mit besten Grüßen
Stefan Missal

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